The Tohoku Journal of Experimental Medicine
Online ISSN : 1349-3329
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Volume 41 , Issue 2-3
Showing 1-9 articles out of 9 articles from the selected issue
  • Sin-itiro Endo
    1941 Volume 41 Issue 2-3 Pages 135-145
    Published: November 30, 1941
    Released: November 28, 2008
    JOURNALS FREE ACCESS
    An Kaninchen, bei denen durch Benzolinjektionen, die 7 Tage hindurch jeden Tag einmal vorgenommen wurden, hochgradige Leu-kopenie erzeugt wurde, sind täglich dem Verlauf nach die Verände-rungen des Bluteiweisses und dessen k. o. D. verfolgt worden. 1. Die Konzentration des Serumeiweisses erfährt in der ersten Hälfte der Versuchsdauer eine geringe Zunahme, in der späteren Hälfte aber eine allmähliche Abnahme. 2. K. o. D., abgesehen von einem Ausnahmefall, wo im ersten Stadium eine geringe Erhöhung auftritt, schlägt schon vom Anfang an in den meisten Fällen den Weg zur Erniedrigung ein, welche auch selbst beim Auftreten der Zunahme des Serumeiweisses nachweisbar ist und die zu diner Zeit, wo das Serumeiweiss abnimmt, noch deut-licher zu beobachten ist. Da die Erniedrigung des k. o. D. höhergradig als die Abnahme der Eiweisskonzentration ist, nimint Druck pro deutlich ab. Aus oben erwähnten Befunden kann darauf geschlossen werden, dass bei der Benzolvergiftung in den ersten Stadien das Bluteiweiss durch Zerfall der Leukozyten sowie durch Mobilisation des Eiweisses aus den Eiweissdepots vorübergehend sich konzentriert. Die hierbei gebildeten Eiweissteilchen sind vorwiegend grossmolekulärer Natur. Bei fortgeschrittener Benzolvergiftung nimmt die Serumeiweisskon-zentration allmählich ab, vor allem aber der kolloid-osmotische Druck erniedrigt sich in hohem Masse, was offenbar darauf hindeutet, dass die Molekularaggregate des betreffenden Eiweisses immer stärker nach grobdisperser Seite hin verschoben sind. Es ist dies in der Hauptsache durch Schädigungen des Knochenmarks und der Leber, der beiden das Bluteiweiss bildenden oder regulierenden Organe, durch Benzol ver-ur. sacht.
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  • Masayuki Shindo, Kikuzo Isizaka
    1941 Volume 41 Issue 2-3 Pages 146-159
    Published: November 30, 1941
    Released: November 28, 2008
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    1. In 30 healthy boys and girls, basophiles showed 0-1.0% (43 per cram. in absolute number, on an average).
    2. In 82% out of all 279 cases, basophiles were below 200, and in 93% below 300.
    3. Eosinophilia (over 260) was seen in 60.6% (169 cases) and remarkable eosinophilia (over 300) in 53.8% (150 cases).
    4. Basophilia and eosinophilia do not always run parallel in in-tensity to each other.
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  • Masayuki Shindo, Kikuzo Isizaka, Ziro Matui, Suekichi Watanabe, Sigezi ...
    1941 Volume 41 Issue 2-3 Pages 160-183
    Published: November 30, 1941
    Released: November 28, 2008
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    1. Basophilia was seen in 127 cases (14.9%) out of all the 855 cases examined.
    2. The percentage of eosinophilia accompanied by basophilia to the cases of eosinophilia has an inclination to increase as the eosino- phile count becomes larger.
    3. But strong basophilia (over 200) does not always go parallel to the intensity of eosinophilia.
    4. There are cases in which basophiles are not seen in spite of a strong eosinophilia.
    5. In our cases, eosinophilia preceded basophilia in 4 cases out of the 5 cases of acute infections diseases.
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  • Masatake Yano
    1941 Volume 41 Issue 2-3 Pages 184-198
    Published: November 30, 1941
    Released: November 28, 2008
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    1. Ausgeschnittener Ureter macht bei der Grösse der Elektrode über 100μ Alles oder Nichts-Kontraktionen aber bei kleineren Reiz-elektroden Mikrokontraktionen, die über die ganze Läge nicht fort-geleitet werden. Die Mikrokontraktion folgt nicht dem Alles oder Nichts-Gesetz.
    2. Die Mikrokontraktion dekrementiert sich mit der Fortleitung. Der grösste Fortleitungsbereich beträgt etwa 3cm. Kontraktions-wellen pflanzen sich bei Längs-sowie Zirkulärmuskeln nicht immer in gleicher Weise fort. Die Leitungsgeschwindigkeit der Mikrokontrak-tion beträgt bei 16°-19°C 17, 2mm/Sek., ist somit am grössten, ist mit 0, 55mm/Sek. am kleinsten, und zeigt mit 8, 4mm/Sek. den Durch-schnitt. Sie liegt in gleicher Grössenordnung wie diejenige der maxi-malen Kontraktion.
    3. Die resultierende Kraft des Längs-and Zirkulärmuskels ist immer nach der Mikroelektrode gerichtet.
    4. Das Refraktärstadium der Mikrokontraktion ist beträchtlich kleiner als bei der maximalen Kontraktion.
    5. Im Ermüdungszustand verkleinert sich sowohl die Kontrak-tionsgrösse als auch die Leitungsgeschwindigkeit, verengert sich der Fortleitungsbereich und verlängert sich die Latenz vielleicht.
    Der glatte Muskel des Ureters scheint schliesslich demselben reiz-physiologischen Gesetz wie der Skelettmuskel zu folgen, nicht nur bei der maximalen Kontraktion, sondern auch bei der Mikrokontraktion, abgesehen vom zeitlichen Verlauf.
    Am Schluss spreche ich Herrn Prof. Dr. Motokawa für seine freundliche Leitung and Unterstützung meinen besten Dank aus.
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  • Hosaku Namekawa, Saburo Imai
    1941 Volume 41 Issue 2-3 Pages 199-207
    Published: November 30, 1941
    Released: November 28, 2008
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  • Minoru Terui
    1941 Volume 41 Issue 2-3 Pages 208-225
    Published: November 30, 1941
    Released: November 28, 2008
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    Es wurde isolierte überlebende Krötenniere mit 0, 1 %iger oder 0, 5 oiger Harnstoff-Ringerlösung von der Glomerulusseite bzw. von der Tubulusseite aus gesondert durchspüt and der Verlauf der Harn-stoffausscheidung in den Harn verfolgt, was folgendes ergab.
    I. Bei der Durclispülung von der Glolnerulusseite aus.
    Sowohl bei der gesunden Niere wie auch bei der Uranniere lässt sich der Harnstoff im Harn nachweisen, and zwar zeigt er bei der Uranniere gewissermassen höhere Werte als bei der gesunden Niere. Die Harnstoffkonzentration im Harn, welche bei Anwendung von 0, 5%iger Lösung auftritt, ist um ungefähr das fünffache höher als die bei Anwendung von 0, 1% oiger Lösung.
    II. Bei der Durchspülung von der Tubulusseite aus.
    Auch bei der gesunden Niere ebenso wie bei der Uranniere wird der Harnstoff in den Harn ausgeschieden. Die Harnstoffkonzentra-tion bei der Uranniere beläuft sich auf das annähernde 2 Fache dersel-ben bei der gesunden Niere. Bei Anwendung von 0, 5 oiger Lösung zeigt die Harnstoffkonzentration im Harn Werte, welche um ca. das 4-4, 5 Fache grösser sind, als die bei Anwendung von 0, 1%iger Lösung. Bei tubulärer Durchspülung zeigt die Harnstoffkonzentration im Harn niedrigere Werte als bei glomerulärer Durchspülung and zwar derart, dass sie bei der gesunden Niere höchstens an ca. %, bei der Uranniere an etwa 1/2 des bei der letzteren Durchspülungsart gefundenen Wertes heranreichen kann.
    Aus obigen Resultaten wird gefolgert:
    1. Der Glomerulus ist für den Harnstoff durchlässig.
    2. Die Tubulusepithelien sind für den Harnstoff durchlässig and zwar in der Richtung von den die Tubuli umspinnenden Gefäsgebiet ab gegen das Tubuluslumen zu. Diese Durchlässigkeit ist keineswegs durch die aktive sekretorische Tätigkeit der Tubuluszellen bedingt. Denn dort, wo die Zelltäigkeit durch Uran beeinträchtigt ist, wird der Harnstoff eher mehr als sorest ausgeschieden. Dieser Umstand lässt uns an eine regulierende bzw. hemmende Kraft der Tubulusepithelien auf den Durchgang des Harnstoffes denken.
    3. Der Harnstoff wird durch Filtration durch den Glomerulus in den Harn ausgeschieden, nimmer vollzieht sich die Sekretion des Harn-stoffes in den Tubulis.
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  • Minoru Terui
    1941 Volume 41 Issue 2-3 Pages 226-242
    Published: November 30, 1941
    Released: November 28, 2008
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    Indem man auf isolierte überlebende Krötennieren, die mit 0, 1%iger Harnstoff-Ringerlösung fortlaufend durchspült wurden, eine 0, 05 oige Novasurollösung glomerulär oder renoportal getrennt einwirken liess, wurde der Einfluss des Quecksilbers auf die Harnstoffausschei-dung beobachtet.
    Das Novasurol zeigt keinen wesentlichen Unterschied in seinem Einfluss auf die Harnstoffausscheidung zwischen glomerulärer und renoportaler Anwendung.
    1. Wenn die Niere mit 0, 1%igerHarnstoff-Ringerlösung glome-rulär, also von der Nierenarterie aus durchspült wird, ergibt sich fol-gendes: Bei der gesunden Niere kommt es hierbei nebst gleichzeitiger Diuresesteigerung zu relativer Verminderung der Harnstoffkonzen-tration im Harn, während bei der Uranniere hingegen neben der Diu-resesteigerung eher eine Erhöhung der Harnstoffkonzentration im Harn zustande kornrnt. Es ist dies darauf zurückzuführen, dass die Rückresorption des abfiltriertenHarnstoffes durchNovasurolgehemmt wind.
    2. Bei Durchspulung mit 0, 1%iger Harnstoff-Ringerlösung von der Nierenpfortader aus kommt es sowohl bei der gesunden Niere wie auch bei der Uranniere zu relativer Verminderung der Harnstoffkonzen-tration im Harn mit gleichzeitiger Diuresesteigerung. Im übrigen treten these Veränderungen bei der Uranniere augenscheinlicher in Er-scheinung.
    Das oben angeführte Resultat ist ein Beweis dafür, dass das Nova-surol die Epithelzellen der Harnkanälchen reizt und deren Funktion, nämlich ihre rückresorptionsregulierende bzw.-hemmende Kraft er-höht. Mit anderen Worten, durch Novasurolwirkung wird die Rück-resorption des Wassers gehemmt, wodurch die Diurese ausgelöt wird, und der Durchgang des Harnstofes durch geschädigte Tubulusepithe-lien wird nunmehr nur in der Richtung von der Lumenseite gegen das Gefässgebiet zu gehemmt.
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  • Minoru Terui
    1941 Volume 41 Issue 2-3 Pages 243-261
    Published: November 30, 1941
    Released: November 28, 2008
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    Es wurde isolierte überlebende Kröenniere mit 0, 1%iger Harn-stoff-Ringerlösung von der Nierenarterie oder von der Nierenpfortader aus getrennt durchspült und man hat an einzelnen Versuchen eine 5%ige Glukoselösung glomerulär bzw. renoportal einwirken lassen, um die Einflüsse dieser Zuckerlösung auf die Harnstoffausscheidung sowie die Wasserabsonderung zu beobachten, was folgendes ergab :
    1. Bei Durchspülung mit 5%iger Glukose-Ringerlösungvon der Nierenarterie aus kom.mt es zu deutlicher Diurese. Als Faktoren hier-für können in Betracht gezogen werden die Steigerung des Filtrations-vorgangs durch gesteigerte Permeabilität der Glomerulusmembran sowie die Herabsetzung der Rückresorption durch Verstärkung der osmotischen wasseranziehenden Kraft im Tubuluslumen.
    2. Bei Durchspülung mit 5%iger Glukoselösung von der Nieren-pfortader aus tritt Antidiurese ein. Die Ursache hierfür ist wahr-scheinlich in der Steigerung der Rückresorption durch vermehrte was-seranziehende Kraft im Innern der Nierenpfortader sowie durch ge-steigerte Permeabilität der Tubulusepithelien zu erblicken.
    3. Die Veränderung der Harnmenge tritt bei der gesunden Niere; augenscheinlicher auf als bei der Uranniere.
    Wenn man Veränderungen der Harnstoffkonzentration im Zeit-raum, wo Glukose zur Einwirkung gelangte, also im 2. Stadium sowie Veränderungen im darauf folgenden Zeitraum, wo die Glukosewirkung ausgeschaltet wurde, also im 3. Stadium gegeneinander vergleichend beobachtet, so ergibt sich folgendes:
    1. Beim glomerulären Einwirkenlassen der Glukose.
    Bei Durchspülung mit Harnstoff-Ringerlösung von der Nieren-arterie aus steigt die Harnstoffkonzentration im 2. Stadium einiger-massen an, sinkt aber beim Übergang in das 3. Stadium rasch ab, um alsdann zum Anfangsniveau züruckzukommen. Der Gipfelpunkt der Diurese stirnmt mit dem Maximum der Harnstoffkonzentration über-ein.
    Bei Durchspülung mit Harnstoff-Ringerlösung von der Nieren-pfortader aus erhöht sich die Harnstoffkonzentration zwar im 2. Stadium; den Maximalwert erreicht sie aber erst nach dem Übergang in das 3. Stadium, um danach graduell abzufallen. Die Harnstoff-konzentration erreicht also das Maximum späer als die Diurese.
    2. Beirn renoportalen Einwirkenlassen der Glukose.
    Bei Durchspülung mit-Harnstoff-Ringerlösung von der Nieren-arterie aus steigt die Harnstoffkonzentration fin 2. Stadium, sinkt aber nach dem Übergang in das 3. Stadium mit Leichtigkeit ab. Die Phase des Auftretens der maximalen Harnstoffkonzentration deckt sich mit dem Zeitabschnitt, wo Antidiurese aufs intensivste in den Vordergrund tritt.
    Bei Durchspülung mit Harnstoff-Ringerlösung von der Nieren-pfortader aus steigt die Harnstoffkonzentration inn 2. Stadium immer höher an, um im 3. Stadium nach Erreichung des Maximalwertes all-mählich abzusinken. Das Auftreten maximaler Harnstoffkonzentra-tion erfolgt später als der Zeitraum, wo Antidiurese im stärksten Grad zutage tritt.
    3. Oben angeführte Veränderungen der Harnstoffkonzentration treten bei der gesunden Niere in erheblicherem Masse auf als bei der Uranniere.
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  • Sigeru Morimoto
    1941 Volume 41 Issue 2-3 Pages 262-288
    Published: November 30, 1941
    Released: November 28, 2008
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    Effects of morphine (and opium) on intestinal motility were tested on dogs, with Thi ry-Vell a fistulae of the small intestine. Two dogs had two fistulae, one with intact nerves, another wholly deprived from innervation. One dog had three fistulae with intact nerves. The splanchnic nerves of this dog were afterwards interfered with bilater-ally.
    The propulsive rate or the passage time was measured for the loop, a cylinder-shaped sponge being inserted into the proximal opening.
    Morphine hydrochloride, several times purified, was mostly sub-cutaneously injected in varying doses of 4mg. to 0.005mg. per kilo, intravenously in doses of 2mg. to 0.002mg. per kilo. Opium was orally given in doses of 5mg. to 2mg. per kilo.
    It is needless to say that the animals were not fastened on the table, nor otherwise anaesthetized except by morphine.
    (1) The propulsive rate of intestines is modified largely and ex-tensively by morphine administration. The rate becomes very rapid, from the usual rate, about 1cm per 1 minute, to peristaltic rush, as rapid as about twenty to thirty times ad maximum. This rapid pas-sage period would last for a long time, for example, 6 hours on 2mg. morphine per kilo, but in fact the rapid propulsion period is interrupt-ed by development of the stagnation period, which is conditioned by an enormous and persistent increase of tone; say 5 hours, in the above example. The general outline of intestinal forward movement on poisoning with morphine is the first rapid passage period, the stagna-tion period, and the second rapid passage period, which turns then to the ordinary rate.
    The development of the stagnation period never implies any reduc-tion in the intestinal activities, as some previous investigators con-sider, but the reverse is true; the tone increases remarkably and persis-tently. That some authors failed to deduce properly the results they obtained from the Thiry-Vella fistula by means of a balloon and those yielded in the hands of some investigators by means of a bolus, might be due probably to the possibility that they did not extend the experimentation sufficiently long, and in consequence took the stag-nation period as a reduction of the intestinal activities.
    The resistance of the loop canal against inserting bolus, the colour of the loop openings, and the secretion therefrom vary correspondingly. When the passage period recovers the normal, the behaviour of the animal, the pulse rate and the properties of loop recover too.
    The average passage time, that is, that through the whole course of morphine poisoning, the rapid passage periods and the stagnation period together, was commonly more or less shortened, except in cases of heavy dosages, such as 4mg. and 2mg. per kilo morphine, the shortest being recorded as one third, one fourth of the normal rate. It is there-fore irrational to take the stagnation period alone into consideration, and assume it to be the chief factor for the constipation by opium al-kaloids, as some writers do.
    (2) The larger the dose, the longer the duration of modified pas-sage period, especially the stagnation period, and the sooner the latter sets in.
    With a dose as small as 0.005mg. per kilo subcutaneously, no stagnation period was observed; and it is the minimal effective dose.
    (3) The alteration due to morphine in the forward movement' of the intestinal loop is facilitated a little by its intravenous application and reduced slightly by the total denervation of the loop.
    (4) The stagnation period makes manifest just a little-sooner in the proximal portion of intestines that in the distal.
    (5) Double splanchnicotolny reduces in a marked way the mass of alteration of the passage rate, causable by morphine.
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